IN DIESEM BLOG ERZÄHLEN MÜTTER VON IHREM ALLTAG.

Von dicken Bäuchen, Dammschnitten, Stillterror.

Von Freude, Glück, Stolz.

Von schlaflosen Nächten, Betreuungsplatzsuche, Diskussionen mit dem Partner.

Von Karriereknicken, dummen Fragen in Vorstellungsgesprächen, dem neuen Unterhaltsrecht.

Zehn Mütter in verschiedenen Lebenssituationen berichten, wie es für sie wirklich ist, Mutter zu sein.

Warum aber ein Blog, in dem nur Mütter erzählen?

In Deutschland ist die Kindererziehung und Betreuung noch immer in den allermeisten Fällen Frauensache. Nicht einmal jeder vierte Vater stellt einen Antrag auf Elterngeld. Die Elternzeit der Väter dauert in den meisten Fällen zwei Monate, während Frauen wie selbstverständlich die restlichen zwölf zu Hause bleiben.

Die Mütter werden danach gefragt, wie sie Familie und Beruf vereinbaren – weil die meisten Väter dieses Problem so gar nicht haben. Noch immer sind es meist die Mütter, die die Hauptverantwortung für ihre Kinder tragen und noch immer hat die Gesellschaft – und damit auch viele Mütter selbst – einen perfektionistischen Anspruch an Mütter.

Die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Mütter ist sehr groß, politisch wird aber viel zu wenig für Familien getan. Nach wie vor gibt es zu wenig Betreuungsplätze und flexible Arbeitszeitmodelle haben sich (noch) nicht mehrheitlich durchgesetzt. So bleibt es meist den Familien überlassen, eine private Lösung für das Betreuungsdilemma zu finden – was in den allermeisten Fällen heißt, dass die Mütter zurückstecken.

Oder wie es die Historikerin Karin Hausen formuliert: “Frauen, die Kinder gebären, trifft es hart. Ihnen kann man nur sagen: Wenn Kinder da sind, seid ihr die Blöden.”

Deswegen erzählen in diesem Blog die Mütter.

Allen Frauen, die mir so offen von ihrem Alltag erzählt haben, danke ich ganz herzlich.

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